Flaggensignale und andere Signale

Man mag's kaum glauben: Selbst in Zeiten von Satelliten-Telefonen, Mobil-Telefonen und Funkgeräten schlagen wir uns noch mit Flaggen und Flaggensignalen herum. :)

Diese kleinen Biester sind so hartnäckig, dass wir auch in den Prüfungen nicht umhin kommen, einige Flaggen zu lernen. Gott sei Dank sind es in der Sportbootführerschein-See-Prüfung nur drei (3) Stück; und auch in den höheren Sportboot-Prüfungen (SKS, SSS und SHS) bleibt's sehr überschaubar. Am Ende müssen wir ca. 10 Flaggen drauf haben. ... Aber das reicht dann auch...

Der Hintergrund ist einfach erklärt: Flaggen sind zuverlässig. Sie können nass werden, sie können von Wind und Wasser gerupft werden. Du kannst drauftreten, sie zusammenknüllen, hinter dem Boot herschleifen, reinschnauben, dein Brot drin einwickeln, sie als Handtuch benutzen, (jetzt vielleicht nicht zwingend in dieser Reihenfolge ;))... und ... und ... und ... und sie funktionieren immer noch, wenn schon längst alles andere versagt hat.

Außerdem sind sie auch bei schlechtem Wetter (Wir nennen sowas "dickes Wetter") relativ gut zu erkennen; vorausgesetzt sie sind größer als eine Briefmarke. :)

Notsignale

Notsignale sollten wir alle kennen. Es macht nämlich keinen Sinn, erst nachzuschlagen, wenn das Boot bereits absäuft. :)

Dafür macht man es uns aber auch ganz einfach: Als Notsignal wird alles erkannt, was Aufmerksamkeit erregt und nicht "normal" ist.

Rufen, brüllen, rumhopsen ist schon ein guter Anfang - aber es gibt auch andere Mittel, mit denen du die Aufmerksamkeit anderer Leute auf dich ziehen kannst.