Naturschutz

Als Wassersportler sind wir ziemlich dicht an der Natur. Und idealerweise wollen wir das auch noch ein paar Tage sein. Es macht nämlich keinen Spaß, in Ölteppichen zu baden oder zwischen Plastikmüll zu segeln. Insofern ist es wohl eine gute Idee, das Eine oder Andere über den Naturschutz zu wissen, nicht wahr?!

Letzten Endes sind das aber alles Dinge, die wir eigentlich schon längst wissen. Also ist dieser Teil der Prüfung mehr ein Heimspiel. :)

Prüfungsfragen

Nr. 216 Punkte 2 Fragebogen 1, 5, 7

Wo findet man die Grenzen der Naturschutzgebiete auf See?

In Seekarten und Sportschifffahrtskarten des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie.
In der Seeschifffahrtsstraßen-Ordnung.
Im Bundesnaturschutzgesetz.
In den Kollisionsverhütungsregeln.
Nr. 217 Punkte 2 Fragebogen 13, 14

Wo findet man auszugsweise Hinweise zu Befahrensmöglichkeiten der Naturschutzgebiete in Küstengewässern?

In den Kollisionsverhütungsregeln.
In der Seeschifffahrtsstraßen-Ordnung.
Im Bundesnaturschutzgesetz.
In Seekarten und Sportschifffahrtskarten des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie.
Nr. 218 Punkte 2 Fragebogen 2

Weshalb sollte das Anlaufen von Seehundbänken im Bereich der Watten vermieden werden?

Seehundbänke sind gesperrte Wasserflächen.
Die Tiere sollen nicht gestört oder vertrieben werden.
Tiefenangaben zu Seehundbänken sind im Kartenwerk nicht verzeichnet.
Im Bereich von Seehundbänken ist mit Untiefen zu rechnen.
Nr. 219 Punkte 2 Fragebogen 9, 12

Welcher Abstand sollte gemäß den "10 Goldenen Regeln" für das Verhalten von Wassersportlern mindestens zu Liegeplätzen von Seehunden und zu Vogelansammlungen eingehalten werden?

300 m bis 500 m.
100 m bis 300 m.
150 m bis 200 m.
200 m bis 300 m.
Nr. 225 Punkte 2 Fragebogen 5, 10

Wie hat man sich beim Befahren von Naturschutzgebieten und Nationalparken zu verhalten?

Befahrensregelungen beachten sowie Wasserschutzpolizei und Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt informieren.
Befahrensregelungen beachten und sich bei der Nationalparkverwaltung anmelden.
Befahrensregelungen sowie Festlegungen der Ordnungsämter beachten.
Befahrensregelungen (örtliche Befahrensverbote, zeitliche Befahrensbeschränkungen, festgesetzte Höchstgeschwindigkeiten und dergleichen) beachten.
Nr. 226 Punkte 2 Fragebogen 6

Welche Sondervorschriften enthalten die örtlichen Befahrensregelungen in den Naturschutzgebieten und Nationalparks?

Befahrensverbote, zeitliche Befahrensbeschränkungen, Mindestgeschwindigkeiten, besondere Regelungen für das Befahren von Verkehrstrennungsgebieten.
Befahrensverbote, Schifffahrtssperrungen, Geschwindigkeitsbeschränkungen, besondere Regelungen für das Befahren von Windparks.
Befahrensverbote, meteorologische Beschränkungen, besondere Regelungen für das Befahren der Tiefwasserzonen.
Befahrensverbote, zeitliche Befahrensbeschränkungen, Geschwindigkeitsbeschränkungen, besondere Regelungen für das Wasserskilaufen, das Fahren mit Wassermotorrädern und das Segelsurfen.
Nr. 227 Punkte 2 Fragebogen 15

Zu welchen Zeiten darf ein Sportboot in der Zone 1 der Nationalparks fahren?

Von 3 Stunden vor bis 3 Stunden nach Niedrigwasser.
Nur zur Hochwasserzeit.
Nur bei Stauwasser.
Von 3 Stunden vor bis 3 Stunden nach Hochwasser.
Nr. 228 Punkte 2 Fragebogen 13

Welche Höchstgeschwindigkeit gilt in der Zone 1 der Nationalparks in der Nordsee?

12 sm/h Fahrt durchs Wasser.
16 km/h Fahrt durchs Wasser.
16 sm/h Fahrt durchs Wasser.
12 km/h Fahrt durchs Wasser
Nr. 229 Punkte 2 Fragebogen 7

Welche Höchstgeschwindigkeit dürfen Maschinenfahrzeuge in Nationalparks in der Nordsee nicht überschreiten, wenn sie in gekennzeichneten Fahrwassern außerhalb der Zone 1 fahren?

14 sm/h.
12 sm/h.
18 sm/h.
16 sm/h.
Nr. 230 Punkte 2 Fragebogen 3

Welche Verpflichtung hat man als Bootsführer, um einen Beitrag zur Reinhaltung der Gewässer zu leisten?

Nur Bioabfälle und restentleerte Behälter auf See entsorgen.
Sämtliche Abfälle einschließlich Öle und Betriebsstoffe an Bord in geeigneten Behältern sammeln und an Land vorschriftsmäßig entsorgen.
Abfälle und Öle nur auf offener See entsorgen.
Abwässer in Ufer- und Strandnähe sowie in Häfen einleiten.