Wind

Der eine oder andere hat's schon gehört: Für Segler ist der Wind von nicht nur nebenrangiger Bedeutung. Vermutlich will man uns deshalb diese Fragen aufdrängen. Naja, schauen wir mal...

Voraussetzungen -
Schwierigkeit
Lernhilfen
Zeitaufwand 1 Lerntag (ca. 2 Stunden)

Prüfungsfragen

Nr. 274 Punkte 2 Fragebogen 6, 106

Woran kann während der Fahrt die Richtung des wahren Windes erkannt werden?

An der Zugrichtung von Wolken.
An der Nationalflagge am Heck.
An Flaggen oder anderen Anzeichen an Land.
An den Trimmfäden im Großsegel.
Nr. 275 Punkte 2 Fragebogen 7, 107

Welcher Wind wird in Fahrt von Standern bzw. Verklickern angezeigt?

Die Windrichtung.
Der Fahrtwind.
Der wahre Wind.
Der scheinbare Wind.
Nr. 276 Punkte 2 Fragebogen 8, 12, 15, 108, 112, 115

Wann kommen wahrer Wind und scheinbarer Wind auf einem segelnden Boot aus der gleichen Richtung?

Auf Amwindkurs.
Auf Vorwindkurs.
Auf Halbwindkurs.
Auf Raumschotkurs.
Nr. 277 Punkte 2 Fragebogen 9, 109

Warum ist der scheinbare Wind auf einem Vorwindkurs schwächer als der wahre Wind?

Der wahre Wind wird durch den Fahrtwind abgebremst.
Der scheinbare Wind wird durch den Unterdruck am Segel entlang abgebremst.
Der scheinbare Wind ist unabhängig von der Windrichtung immer schwächer als der wahre Wind.
Der wahre Wind vermindert sich um den entgegenstehenden Fahrtwind.
Nr. 278 Punkte 2 Fragebogen 5, 10, 14, 105, 110, 114

Warum ist der scheinbare Wind auf einem Kurs hoch am Wind stärker als der wahre Wind?

Da der scheinbare Wind unabhängig von der Windrichtung immer stärker als der wahre Wind ist.
Da sich auf diesem Kurs eine Düse zwischen Fock- und Großsegel bildet, die den Wind verstärkt.
Da der wahre Wind beim Amwindkurs stärker ist als bei raumen Kursen.
Da sich auf diesem Kurs der wahre Wind und der Fahrtwind in Richtung und Stärke addieren.
Nr. 279 Punkte 2 Fragebogen 1, 11, 101, 111

Auf einem Amwindkurs wurde gerefft. Ein entgegenkommendes Boot gleichen Typs segelt ungerefft. Wie lässt sich das erklären?

Boote sind stabiler, wenn der Wind achterlicher einfällt.
Der scheinbare Wind ist auf Amwindkursen stärker, auf Raumschot- und Vorwindkursen schwächer als der wahre Wind.
Bei Amwindkurs streicht der Wind am tragflächenartig gewölbten Segel entlang und wird dadurch beschleunigt.
Der wahre Wind staut sich am Segel bei Raumschotkurs und ist deshalb schwächer.
Nr. 280 Punkte 2 Fragebogen 2, 8, 9, 12, 102, 108, 109, 112

Warum raumt beim Einfallen einer Bö auf Amwindkurs der scheinbare Wind?

Da der Fahrtwind zunächst gleich bleibt, der wahre Wind jedoch zunimmt, kommt der daraus resultierende scheinbare Wind raumer.
Da durch die Koreoliskraft der Wind auch seine Richtung ändert, wenn er stärker wird.
Da die Windrichtung durch die Segelstellung beeinflusst wird, verändert sich auch der scheinbare Wind.
Da durch den Trimm des Bootes sich der Kurs automatisch ändert, wenn der Wind zunimmt.
Nr. 281 Punkte 2 Fragebogen 4, 13, 104, 113

Beim Einfallen einer Bö auf Amwindkurs raumt der scheinbare Wind. Welchen Nutzen kann auf der Kreuz daraus gezogen werden?

Segel etwas fieren, um die Bö in Krängung umzusetzen.
Ein Spinnacker kann gesetzt werden.
Abfallen, um maximale Höhe zu segeln.
Mitluven, um weitere Höhe zu gewinnen.
Nr. 282 Punkte 2 Fragebogen 3, 14, 103, 114

Wie sollte das Schwert einer Jolle auf Vorwindkurs gefahren werden und warum?

Es sollte aufgeholt werden. Dadurch vermindert sich der Reibungswiderstand, aber auch die Gefahr der Kenterung bei einer unfreiwilligen Halse.
Es sollte bei stärkerem Wind ganz aufgeholt werden, um die Steuerfähigkeit der Jolle zu verbessern.
Es sollte gefiert werden. Dadurch wird das Boot stabiler und die Gefahr der Kenterung bei einer unfreiwilligen Halse reduziert.
Es sollte nie ganz aufgeholt werden, da es sonst bei einer Kenterung zum Aufrichten der Jolle nicht mehr greifbar ist.
Nr. 283 Punkte 2 Fragebogen 11, 12, 15, 111, 112, 115

Wie verändern sich Abdrift und Krängung, wenn das Schwert einer Jolle auf einem Amwindkurs etwas aufgeholt wird?

Die Abdrift nimmt ab, das Boot wird aufgrund des geringeren Wasserwiderstandes schneller.
Die Abdrift wird größer, die Krängung nimmt zu.
Die Abdrift wird kleiner, die Krängung nimmt ab.
Die Abdrift wird größer, die Krängung nimmt ab.
Nr. 285 Punkte 2 Fragebogen 2, 7, 102, 107

Wie wirkt sich auf einem Halbwindkurs ein zu dicht geholtes Großsegel auf die Geschwindigkeit des Bootes aus?

Die Geschwindigkeit nimmt zu, da dadurch die Windkräfte optimaler genutzt werden.
Die Krängung und die Geschwindigkeit nehmen bis zum kritischen Punkt zu, darüber hinaus schnell ab.
Die Krängung nimmt zu, die Geschwindigkeit nimmt ab.
Das Boot bleibt stehen, da die Strömung abreißt.