EPRIB, SART & Co.

Hier geht's ums "Heulen im Äther". Also ums Jammern und Klagen. Und weil wir nicht so hochfrequent jammern können, dass Funkgeräte und Satelliten das hören, haben wir uns Hilfsmittel gebastelt. Die funktionieren prinzipiell wie das Blaulicht auf dem Krankenwagen: Sie sind so auffällig, dass sie sofort alle Aufmerksamkeit haben.

Prüfungsfragen

Nr. 159 Punkte 2 Fragebogen -

Welche Komponenten des Weltweiten Seenot- und Sicherheitsfunksystems (GMDSS) werden fürdie Aussendung von Signalen zur Ortsbestimmung eingesetzt?

NAVTEX, EGC
NAVTEX, SART
SART, EPIRB
DSC, EPIRB
Nr. 160 Punkte 2 Fragebogen -

Wo soll eine Satelliten-Seenotfunkbake (EPIRB) an Bord eines Sportbootes installiert werden?

Im äußeren Decksbereich
In mindestens 1 m Entfernung von Metallteilen
Geschützt unter Deck
In der Backskiste
Nr. 161 Punkte 2 Fragebogen -

Wann darf eine Satelliten-Seenotfunkbake (EPIRB) für eine Aussendung aktiviert werden?

Zu Testzwecken
Im Notfall und zu Testzwecken
Nur im Notfall
Beim Herannahen von Rettungsfahrzeugen
Nr. 162 Punkte 2 Fragebogen -

Wie kann eine Satelliten-Seenotfunkbake (EPIRB) im Notfall aktiviert werden?

Durch das COSPAS-SARSAT-System
Manuell oder automatisch
Nur automatisch
Nur manuell
Nr. 163 Punkte 2 Fragebogen -

Wodurch wird eine EPIRB im Seenotfall automatisch aktiviert?

GPS-Signale
Radar-Signale
Wasserdruckauslöser
Rüttelkontakt
Nr. 164 Punkte 2 Fragebogen -

Welche Informationen enthält die Aussendung einer Satelliten-Seenotfunkbake (EPIRB)?

a. Position mittels GPS, wenn vorhanden
b. Identifikationsmerkmal
c. Zielhafen
a. Art des Notfalls
b. Position mittels GPS, wenn vorhanden
c. Rufzeichen
a. Notsignal
b. Schiffstyp
c. Art des Notfalls
a. Notsignal
b. Identifikationsmerkmal
c. Position mittels GPS, wenn vorhanden
Nr. 165 Punkte 2 Fragebogen -

Wie lange dauert es in den Seegebieten A1 bis A3, bis der Alarm einer COSPAS-SARSAT Satelliten-Seenotfunkbake (EPIRB) bei der zuständigen Seenotleitung (MRCC) aufläuft?

Bis zu 2 Stunden
Bis zu 4 Stunden
Bis zu 30 Minuten
Wenige Minuten
Nr. 166 Punkte 2 Fragebogen -

Wie lange kann es unter ungünstigen Bedingungen von der Aktivierung einer COSPAS-SARSAT Satelliten-Seenotfunkbake ohne GPS bis zum Empfang der Position im MRCC dauern?

Bis zu einem Tag
Bis zu 8 Stunden
Bis zu 4 Stunden
Bis zu 12 Stunden
Nr. 167 Punkte 2 Fragebogen -

Warum dauert es unter ungünstigen Bedingungen von der Aktivierung einer COSPAS-SARSAT Satelliten-Seenotfunkbake ohne GPS bis zum Empfang der Position im MRCC bis zu vier Stunden?

Die niedrige Datenrate im Uplink ermöglicht keine hohe Übertragungsgeschwindigkeit
Hoher Seegang behindert die Funkwellenausbreitung zum geostationären COSPAS-SARSATSatelliten (GEOSAR)
Es müssen Überflüge der umlaufenden COSPAS-SARSAT-Satelliten (LEOSAR) abgewartet werden
Schlechte Wetterverhältnisse behindern die Übertragung der Daten vom COSPAS-SARSATSatelliten zur Bodenstation (LUT)
Nr. 168 Punkte 2 Fragebogen -

Wie groß ist die maximale Abweichung der ermittelten von der tatsächlichen Position einer COSPAS-SARSAT-Seenotfunkbake (EPIRB) ohne GPS?

100 sm
150 sm
2 sm
10 sm
Nr. 169 Punkte 2 Fragebogen -

Zu welchem Zweck benutzen Satelliten-Seenotfunkbaken (EPIRB) die Frequenzen121,5 MHz und 406 MHz?

121,5 MHz zur Kommunikation, 406 MHz zur Alarmierung und Positionsbestimmung
121,5 MHz zur Zielfahrt (Homing), 406 MHz zur Kommunikation
121,5 MHz zur Identifikation, 406 MHz zur Zielfahrt (Homing)
121,5 MHz zur Zielfahrt (Homing), 406 MHz zur Alarmierung und Positionsbestimmung
Nr. 170 Punkte 2 Fragebogen -

Welche Informationen müssen an einer Satelliten-Seenotfunkbake (EPIRB) erkennbar sein?

a. Herstellerfirma
b. Haltbarkeitsdatum des Wasserdruckauslösers
c. Zulassungsdatum der EPIRB
d. Kurzanleitung
a. Herstellerfirma
b. Schiffsname/Rufzeichen/MMSI oder anderes Identifikationsmerkmal
c. Prüfdatum
d. Sendefrequenz
a. Schiffsname/Rufzeichen/MMSI oder anderes Identifikationsmerkmal
b. Seriennummer
c. Haltbarkeitsdatum der Batterie
d. Haltbarkeitsdatum des Wasserdruckauslösers
a. Kurzanleitung
b. Zulassungsdatum der EPIRB
c. Schiffsname/Rufzeichen/MMSI oder anderes Identifikationsmerkmal
d. Haltbarkeitsdatum der Batterie
Nr. 171 Punkte 2 Fragebogen -

Was ist zu tun, bevor die Satelliten-Seenotfunkbake (EPIRB) für Wartungszwecke aus ihrer Halterung entfernt werden soll?

Sicherstellen, dass kein Fehlalarm ausgelöst wird
Keine besonderen Vorkehrungen treffen
Sicherung lösen
MRCC informieren
Nr. 172 Punkte 2 Fragebogen -

Welche Prüfungen sind an einer Satelliten-Seenotfunkbake (EPIRB) durchzuführen?

Funktion entsprechend den Herstellerangaben, Haltbarkeitsdatum der Batterie, Festigkeit der Sicherheitsleine
Haltbarkeitsdatum der Batterie, Haltbarkeitsdatum des Wasserdruckauslösers, Funktion entsprechend den Herstellerangaben
Haltbarkeitsdatum des Wasserdruckauslösers, Lesbarkeit der Beschriftung, Kontakte der Batterien
Haltbarkeitsdatum der Batterie, Haltbarkeitsdatum des Wasserdruckauslösers, Befestigung am Schiffskörper
Nr. 173 Punkte 2 Fragebogen -

Wie erscheint die Aussendung eines Transponders für Suche und Rettung (SART) auf einem Radarbildschirm?

Als Linie von mindestens zwölf Zeichen
Die Aussendung eines Transponders ist auf dem Radarschirm nicht sichtbar
Als lange aus einem Zeichen bestehende Linie
Als Linie von mindestens drei Zeichen
Nr. 174 Punkte 2 Fragebogen -

Welches Navigationsgerät empfängt das Signal eines aktivierten Transponders für Suche und Rettung (SART)?

NAVTEX-Gerät
Radargerät
DSC-Controller
GPS-Empfänger
Nr. 175 Punkte 2 Fragebogen -

Welche Vorteile hat eine UKW-Seefunkanlage gegenüber einem Mobiltelefon in einer Notsituation?

Hohe und gleichbleibende Sprachqualität
Wahrung des Fernmeldegeheimnisses und des Abhörverbots
Allgemeine und sichere Alarmierungsmöglichkeit
Digitale und sichere Sprachübertragung
Nr. 176 Punkte 2 Fragebogen -

Welchen Vorteil hat eine UKW-Seefunkanlage gegenüber einem Mobiltelefon, wenn in einer Notsituation andere Fahrzeuge in Sicht sind und um Hilfe gebeten werden sollen?

Erreichbarkeit aller Rettungsfahrzeuge in Küstennähe
Erreichbarkeit aller in Funkreichweite befindlichen Seefunkstellen
Erreichbarkeit aller Seefunkstellen in den Seegebieten A1 und A2
Erreichbarkeit aller Seefunkstellen im Seegebiet A1
Nr. 177 Punkte 2 Fragebogen -

Warum ist ein Mobiltelefon gegenüber einer UKW-Seefunkanlage keine Alternative, wenn in einer Notsituation die Such- und Rettungsmaßnahmen anderen Fahrzeugen bekannt gemacht werden müssen?

Telefongespräche können von weiteren Fahrzeugen nicht bestätigt werden, der Seenotleitung (MRCC) fehlen daher wichtige Informationen
Telefongespräche können von Küstenfunkstellen nicht bestätigt werden, wichtige Informationen fehlen daher für die Koordination vor Ort
Telefongespräche können von weiteren Fahrzeugen nicht mitgehört werden, wichtige Informationen zur Hilfeleistung und Rettung sind nicht für alle Beteiligten verfügbar
Telefongespräche können vom On-Scene-Co-ordinator (OSC) nicht mitgehört werden, wichtige Informationen sind nur bei der Seenotleitung (MRCC) vorhanden
Nr. 178 Punkte 2 Fragebogen -

Mit welcher Meldung werden die Funkstellen davon unterrichtet, dass der Notverkehr beendet ist?

Meldung, die mit SILENCE MAYDAY abschließt
Meldung, die mit SILENCE FINI abschließt
Meldung, die mit OVER AND OUT abschließt
Meldung, die mit MASTER abschließt
Nr. 179 Punkte 2 Fragebogen -

Welche Funktion hat ein Transponder für Suche und Rettung (Search and Rescue Transponder[SART])?

Automatische Aussendung der Notposition über UKW an Küsten- bzw. Schiffsfunkstellen
Aussendung von Ortungsfunksignalen, die im Seenotfall das Auffinden des verunglückten Fahrzeuges mittels Radar erleichtern sollen
Reflexion von Radarstrahlen und Erzeugung eines deutlichen Echos auf Radarbildschirmen
Automatische Übermittlung der Position des in Not befindlichen Fahrzeuges über die COSPAS-SARSAT-Satelliten
Nr. 180 Punkte 2 Fragebogen -

eine Satelliten-Seenotfunkbake (Emergency Position-Indicating Radiobeacon [EPIRB])?

Alarmierung und Kennzeichnung der Notposition
Ermöglichen der Ortung mittels Radar und Erleichterung des Auffindens des Havaristen
Aussendung einer Notmeldung auf den Notfrequenzen der Luftfahrt (121,5 MHz bzw. 243 MHz), die von den Luftfahrzeugen bestätigt wird
Kommunikation im VHF-Band zwischen Überlebensfahrzeug und SAR- Fahrzeugen bzw. dem MRCC