Schwerwetter-Training

"Bei gutem Wetter kann jeder Segeln", heißt es. Aber leider ist nicht immer nur gutes Wetter. Und manchmal muss man sogar durch dickeres Wetter. Damit dabei nichts schief geht, sollte man einiges wissen und beachten. Was das ist, lernst du in diesen Schwerwetter-Kursen.

Wenn andere einpacken, fahren wir raus

Schwerwetter-Kurse sind, wie man sich leicht vorstellen kann, extrem wetterabhängig. Deshalb wird es nur selten - und wenn dann nur sehr kurzfristig - Kursangebote geben.

Wenn du ein Schwerwetter-Training machen möchstest, solltest du dich mehr oder weniger mittelfristig voranmelden und kurzfristig verfügbar sein, wenn das Wetter es zulässt. Im Normalfall werden Wettertrainings bei Windstärken zwischen 5 und 7 absolviert. Mehr ist gar nicht mehr lustig und kaum zu verantworten. Und weniger ist nur bei kleineren Yachten sinnvoll.

Tipp: Solche Kurse lassen sich sehr gut auch mit Skipper-Trainings verbinden. Dann ist es leichter, auf die jeweilige Wetterlage zu reagieren und man kann langfristiger planen.

Inhalte und Leistungen

Diese Kurse sind echte Individual-Kurse. Nur wesentliche Inhalte werden vom Veranstalter vorbestimmt, der Rest richtet sich nach deinen eigenen Vorerfahrungen und Ansprüchen.

Insbesondere bei schwerem Wetter ist es von enormer Wichtigkeit, dass jeder Handgriff sitzt und jeder sich auf den anderen verlassen kann. Deshalb wird der Kurs im Regelfall aus einem Theorie- und einem Praxisteil bestehen, die sich den Tag etwa zur Hälfte teilen. Je nach Vorerfahrungen und Zielen kann es aber durchaus auch erhebliche Verschiebungen hin zur Praxis geben.